Wohnungsmarkt


Besucher Maltas stellen schnell fest, dass es eine Vielzahl von gepflegten Gebäuden gibt. Leider gibt es einige Bauruinen und Leerstände.

Meistens handelt es sich um frühere Geschäftsräume, die aufgegeben wurden. Wie auch in deutschen Städten, wurden in den letzten Jahren neue Zentren mit großzügigen Gewerbeflächen gebaut und viele Geschäftsleute sind dorthin umgesiedelt.

Für Unternehmen gibt es überall Industrial Estates, speziell geförderte Gewerbegebiete. Dort sind die Grundstücke sehr günstig und auch die Preise für Fabrikhallen und Bürogebäude liegen erheblich unter deutschem Niveau.

Aber auch bei Wohnhäusern findet man ungepflegte und zum Teil verkommene Gebäude.

Meist können die hohen Investitionen für eine Sanierung und Modernisierung vom Eigentümer nicht aufgebracht werden, da ein früheres Gesetz es unmöglich machte die Miete den gestiegenen Kosten anzupassen. So konnte es vorkommen, dass ein Eigentümer nur 100.00 EURO Miete pro Monat für eine 100 qm Wohnung bekam, und die Miete erst nach Auszug des langjährigen Mieters anpassen konnte. Die Regierung ist bemüht die Leerstände zu beseitigen und hat entsprechende Programme aufgelegt.

Für uns Nordeuropäer ist es Interessant einmal hinter die Kulissen zu schauen. Bereits beim Betreten einer Wohnung steht man bei den meisten Wohnungen schon im Wohnzimmer. Man verzichtet größtenteils auf eine Diele.

Dafür lieben die Malteser großzügig bemessene Küchen. Vorzugsweise wird mit Gas gekocht. Die Versorgung findet nicht über einen Zentralanschluss statt, sondern über Gasflaschen auf dem Balkon. Eine dünne Kupferleitung liegt direkt unter dem Putz und sieht für uns nicht gerade sicher aus, ist es aber. Die Gasflaschen werden angeliefert, eine Füllung kosten 15.00 Euro und reicht für einen drei Personenhaushalt bis zu 2 Monate.

Anstatt, wie bei uns unzugängliche Versorgungsschächte, baut man hier kleine, von jeder Wohnung aus zugängliche Schächte. Einfach, aber sehr effektiv und problemlos für eine Erweiterung der Wohnungsinstallation.

Viele werden sich schon gefragt haben, warum so große Tanks auf den Dächern der Häuser stehen. Ganz einfach, sie dienen der Wasserversorgung und jede Wohnung hat ihren eigenen Tank. Damit erklärt sich auch, warum der Strahl aus dem Hahn nicht so stark ist wie daheim.

Die Steckdosen haben drei Phasen und eine zusätzliche Sicherung. Vorsicht ist geboten bei der Benutzung von zweipoligen Steckern.


Unsere Meinung

go2-malta
Für uns sind die maltesischen Immobilienmakler alle nur Provisionsjäger. Da die Agent’s nur einen kleinen Anteil an der Provision bekommen, müssen sie jeden Tag Abschlüsse. Die Zufriedenheit des Kunden spielt dabei keine Rolle.


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